zur klassischen Ansicht


Sachwertverfahren (NHK2000) - Schritt 1 von 5

Gebäudeart: Hinweise zur Auswahl/Eingabe
Bitte wählen Sie die Gebäudeart, die dem zu bewertenden Gebäude entspricht!

Allgemeine Informationen
Nach §6 ImmoWertV ist die Gebäudeart ein weiteres Grundstücksmerkmal bei bebauten Grundstücken.
Gebäude werden anhand ihrer Bauweise bzw. Nutzung in verschiedene Gebäudearten unterteilt.
An dieser Stelle wird zwischen vier Wohngebäudearten unterschieden:
- freistehendes Einfamilienhaus
- freistehendes Zweifamilienhaus
- Reihenmittelhaus
- Reihenend-/Doppelhaus

Quellen
WertR 2006 - Analge 2 Nr. 1.4.0.3 u. 1.4.1.1, Anlage 7
ImmoWertV - § 6

Gebäudetyp: Hinweise zur Auswahl/Eingabe
Bitte wählen Sie den Gebäudetyp, der dem zu bewertenden Gebäude entspricht.

Allgemeine Informationen
Jede Gebäudeart ist nach Geschossen und Ausbaustufe in diverse Gebäudetypen unterteilt.
Relevant sind die Gebäudetypen 1.01 - 1.33 (für freistehende Einfamilienhäuser).
Die Umrechnung auf andere Gebäudetypen wird m.H. des "Gebäudeartfaktors" realisiert:
- freistehendes Einfamilienhaus: 1
- freistehendes Zweifamilienhaus: 1,05
- Reihenmittelhaus: 0,96
- Reihenend-/Doppelhaus: 0,98

Quellen
WertR 2006 - Analge 2 Nr. 1.4.0.3 u. 1.4.1.1, Anlage 7
Standardmodelle der AGVGA-NRW - Sachwertmodell zur Ableitung von Marktanpassungsfaktoren in NRW - Anlage 1

Ausstattung: Hinweise zur Auswahl/Eingabe
Bitte wählen Sie den Ausstattungsstandard, der dem des zu bewertenden Gebäudes entspricht.

Allgemeine Informationen
Nach §6 ImmoWertV ist die Aussattung ein weiteres Grundstücksmerkmal bei bebauten Grundstücken.
Die Ausstattung wird in einfach, mittel, gehoben und stark gehoben unterschieden.
Dabei werden jeweils folgende Punkte betrachtet: Fassade, Fenster, Dächer, Sanitär, Innenwandbekleidung der Nassräume, Bodenbeläge, Innentüren, Heizung, Elektroinstallation.

Quellen
WertR 2006 - Anlage 2 Nr. 1.4.1.1, Anlage 7

Baujahr: Hinweise zur Auswahl/Eingabe
Bitte geben Sie das Baujahr des Gebäudes in der Form jjjj ein (z.B. 1983).

Allgemeine Informationen
Nach §6 ImmoWertV ist das Baujahr ein weiteres Grundstücksmerkmal bei bebauten Grundstücken.
Mitunter wird das Baujahr als das Jahr der Bezugsfertigstellung definiert.
Alternativ kann das Baujahr mit dem Jahr der Rohbaufertigstellung angegeben werden.
Im hier angewandten Modell wird lediglich das Jahr (NICHT der Monat und Tag!) berücksichtigt.
Ab dem Baujahr 1999 wird der für die Ermittlung der Herstellungskosten 2000 verwendete Faktor "Gebäude-Baujahresklasse" mit 1 angesetzt.

Quellen
WertR 2006 - Analge 2 Nr. 1.4.1.1


Stichtag: Hinweise zur Auswahl/Eingabe
Bitte geben Sie den Stichtag in der Form jjjj ein (z.B. 2009).

Allgemeine Informationen
Der Stichtag beschriebt den Zeitpunkt, auf den sich die Wertermittlung bezieht.
Im hier angewandten Modell wird lediglich das Jahr (NICHT der Monat und Tag!) berücksichtigt.
Es wird unterschieden zwischen aktuellem Stichtag und zurückliegendem Stichtag. Ein zukünftiger Stichtag kann in diesem Model nicht berücksichtigt werden.
Außerdem ist zu beachten, dass sich andere Werte, wie z.B. Bodenrichtwert, Marktanapssungsfaktor, Baumängel, auf den Stichtag beziehen müssen.

Quellen
WertR 2006 - Anlage 2 Nr. 1.4.0.1
ImmoWertV §§ 2, 3, 4"


Gesamtnutzungsdauer: Hinweise zur Auswahl/Eingabe
Bitte wählen Sie die Gesamtnutzungsdauer des zu bewertenden Gebäudes aus.

Allgemeine Informationen
Die Gesamtnutzungsdauer ist die Anzahl der Jahre über die ein Grundstück wirtschaftlich nutzbar ist (bei ordnungsgemäßer Insdtandhaltung ohne Modernisierungen).
Für freistehende Einfamilienhäuser, Zwei- und Dreifamilienhäuser und Reihenhäuser (bei leichter Bauweise kürzer) beträgt die Gesamtnutzungsdauer ca. 60-100 Jahre.
Die Gesamtnutzungsdauer bei Fertighäusern beträgt ca. 60-80 Jahre.

Quellen
ImmoWertV § 23
WertR 2006 Kap. 3.5.6. ff und Anlage 2 Nr. 1.4.1.9, Anlage 4

Bruttogrundfläche: Hinweise zur Auswahl/Eingabe
Bitte geben Sie die Bruttogrundfläche (BGF) des Gebäudes, grundet auf volle Quadratmeter, ein (z.B. 250).

Allgemeine Informationen
Die BGF ist die Summe der Grundflächen (in m²) aller Grundreissebenen eines Bauwerkes.
Wie eine grobe Berechnung der BGF aussehen kann, soll das Beispiel verdeutlichen.
Das dargestellte Gebäude soll voll unterkellert sein, mit Erdgeschoss, Obergeschoss und voll nutzbarem Dachgeschoss.
Die BGF des Gebäudes würde sich wie folgt (annährend) ermitteln lassen: Anzahl Geschosse x BGF = 4 x 10m x 8m = 320m².


Quellen
WertR 2006 Kap. 3.6.1.1.1. und 3.6.1.1.3. und Anlage 2 Nr. 1.4.1.5, Anlage 6
DIN 277


Garage: Hinweise zur Auswahl/Eingabe
Wenn gewünscht, können Sie hier die Bruttogrundfläche und Kosten einer Garage, grundet auf volle Quadratmeter bzw. Euro, eingeben (z.B. BGF: 40, Kosten: 250).

Allgemeine Informationen
Die Baunebenkosten für Garagen werden mit dem selben Prozentsatz berücksichtigt, wie die des Hauptgebäudes.
Kostenbeispiele: Kleingarage freistehend: 230-255 €/m²; Kellergarage: 435-460 €/m²; Carport: 130-155 €/m².
Wenn die Kosten der Garage identisch mit den Kosten des Hauptgebäudes sind, dann können die Felder "Kosten" und "BGF" an dieser Stelle leer (Null) gelassen werden. Die BGF der Garage kann dann im Feld "Bruttogrundfläche" zur BGF des Hauptgebäudes addiert werden.
Der Wert der Garage kann auch als Zeitwert in Schritt 3 berücksichtigt werden. In diesem Fall die Felder "BGF" und "Kosten" leer bzw. Null lassen.

Quellen
WertR 2006 Anlage 7
BGF:

Kosten:




Zur Ertragswertberechnung...
Zur Berechnung von Wohnungsrechten...
Zur Sachwertberechnung (NHK2010)...
Zur Abzinsungs-Berechnung...

Mit dem richtigen Sachverständigen klappt`s besser...von Anfang an!


  • Facebook
  • Twitter
  • Google+
  • Email
  • Disclaimer
  • Datenschutz
  • Impressum